Geschiche der Simonshofer Kirwaboum
Anfang - 1999
2000
2001
2002
2003 / 2004
2004 / 2005
2005 / 2006
2006 / 2007
2007 / 2008
Der Anfang – 1999 zurück
Seit 1999 gibt es die Gemeinschaft der Simonshofer Kirwaboum, die sich seit
19.07.2003 als eigener Verein organisiert haben. Im Jahre 1999 wurde in den
Reihen der Vollmannschaft des SV Simonshofen die Idee geboren, an der alljährlich
stattfindenden Sportlerkirwa wieder einen Baum aufzustellen und auszutanzen.
Dieser Brauch wurde bis Anfang der 90er Jahre gepflegt bis er mangels Interesse
eingestellt wurde.
Ab dem 09.06.1999 wurden im Gasthaus „Goldener Hirsch“ und im Gasthaus „Falkner“ unter der Leitung von Florian Beyer die ersten „Kirwasitzungen“ abgehalten; bei diesen Treffen wurde vor allem das Singen von Kirwaliedern einstudiert. Die 15 Kirwaboum rekrutierten sich überwiegend aus Sportlern des SV Simonshofen und hatten bis zu diesem Zeitpunkt noch niemals ein Kirwalied gesungen. Doch unter der Leitung von „Altkirwabou“ Fritz Joe Liedel und den „Anstimmern“ Rainer und Günter Untheim wurde in wenigen Wochen ein stattliches Liedgut einstudiert das in den folgenden Jahren weiter ausgebaut wurde. Zum heutigen Zeitpunkt beherrschen die Simonshofer Kirwaboum ca. 130 Kirwalieder !!!

Am 17.07.1999 hatten die Kirwaboum ihren ersten öffentlichen Auftritt in Simonshofen. Beim 1. Einsingen im Dorf von 10.00 Uhr bis 21.00 Uhr wurden durchgehend Kirwalieder gesungen und die Resonanz der Dorfbewohner war überwältigend. Mit reichlich flüssigen und „harten“ Spenden ausgestattet ließen die Kirwaboum den Tag auf der Kuhnhofer Kirwa ausklingen. Das Einsingen ist seit diesem Zeitpunkt fester Bestandteil des alljährlichen Kirwaprogramms und findet immer eine Woche vor der Sportlerkirwa statt.
Die Sportlerkirwa vom 24.07 – 25.07.1999 wurde für die Kirwaboum, aber in erster Linie für den SV Simonshofen, ein voller Erfolg. Am Kirwasamstag wurde der Baum geholt und aufgestellt. Der Chef beim Aufstellen des Kirwabaumes hat eine große Verantwortung, da beim „manövrieren“ des Kirwabaumes natürlich eine gewisse Unfallgefahr besteht. Diese Verantwortung wurde in den letzten Jahren abwechselnd von unseren Altkirwaboum Joe Liedel und Manfred Beyer übernommen. Der reibungslose und unfallfreie Ablauf in den letzten Jahren spricht für die Erfahrung und Routine unserer Altkirwaboum !! Am selben Tag wurde der Kirwabaum auch noch ausgetanzt. Unter dem Motto „Etz tanz mer unsern Betzn aus“ hieß das 1. Gewinnerpaar 1999 Thomas Brosi und Bettina Weinzierl ! Der Betz wird uns jedes Jahr von Gerhard Pfister zur Verfügung gestellt. Die Kirwaboum haben sich aber entschlossen, den Betzn am Leben zu lassen. Der Oberkirwabou (= Gewinner des Austanzens) muß aber jedes Jahr in der Bar „bluten“ !!
Die reichlich, durch Spenden, gefüllte Kirwakasse wurde im November 1999 durch ein schönen Abendessen geleert. Monika Büttner und Bettina Kohl kochten groß für die Kirwaboum und Kirwamadla auf und die 1. Kirwasaison wurde im Sportheim des SV Simonshofen gebührend gefeiert.
2000: zurück
Am 1.5.2000 wurde der Kirwabaum aus dem Jahr 1999 gefällt und damit die
Milleniumskirwa 2000 „ausgegraben“. Neben dem Kirwabaum wurde ein Kasten
Bier und eine Flasche Schnaps mit der Kirwa 1999 eingegraben. Nach erfolgreicher
Arbeit am 1. Mai ließen sich die Kirwaboum den gut gekühlten Alkohol
schmecken. Dieser Brauch wurde auch bis heute weiter fortgeführt und läutet
immer „Am Tag der Arbeit“ die Kirwasaison ein. Oberkirwabou wurde im Jahr
2000 Günter Untheim mit seinem Kirwamadla Birgit Durmann. Als „Anführer“
der Kirwaboum kristallisieren sich Florian Beyer und Thomas Brosi heraus, die
diese Aufgabe bis zur Vereinsgründung im Jahr 2003 inne hatten.

2001: zurück
Im Jahre 2001 wurde von den Kirwaboum das 1. Mal ein Freizeitfussballturnier organisiert und damit die Sportlerkirwa wieder auf 3 Tage
ausgebaut. Unter heftigsten Widerstand aus Teilen der Vereinsverwaltung des SV
Simonshofen wurde der Freitag in Eigenregie gestaltet und zu einem Riesenerfolg.
Der Gewinner des Turniers 2001 waren die „Fire Fighters Simonshofen“, deren
Manager Gerhard Pfister auch den „Bierchen-Würstchen-Wettbewerb“ im
Bierzelt gewann. Das Kirwaboumturnier und das anschließende „Spektakel“ im
Bierzelt wurde 2007 zum 7. Mal ausgetragen und ist aus dem Programm der Kirwa
nicht mehr wegzudenken. Oberkirwabou 2001 wurde wiederum Günter Untheim mit
seinem Kirwamadla Birgit Durmann. Das Kirwajahr 2001 wurde im November mit einer
2-tägigen Weinfahrt nach Rüdesheim im Rheingau gebührend gefeiert.

2002: zurück
Im Jahr 2002 wurde das Kirwboumturnier vom „Kleeblatt“ Fürth gewonnen. Die
Aufgabe im Zelt (Baumstammsägen) war eine klare Sache für den Simonshofer
Kirwaboum Thomas Brosi, der als Preis eine Ballonfahrt gewann. Das Austanzen
gewannen in diesem Jahr Marcus Pfleger, besser bekannt als „Careca“, und
sein Kirwamadla Stephanie Helmreich. Der mittlerweile auch zum Programm gehörende
„Kirwaausflug“ führte die
Simonshofer Truppe im März 2003 ins Freilandmuseum nach Bad Windsheim und
anschließend zum Ritteressen nach Uffenheim. Nach einem tollen Tag und einer
turbulenten Heimfahrt endete spät in der Nacht wieder eine gelungene
Kirwasaison.

2003/2004: zurück
Im Kirwajahr 2003 geriet die bis dahin eingeschworene Gemeinschaft in eine
Krise. Von Mai bis Mitte Juli klappte recht wenig und die gemeinsamen Treffen
waren sehr schwach besucht. Gründe hierfür waren das die „Anführer“
Florian Beyer und Thomas Brosi aus privaten und beruflichen Gründen oftmals
fehlten und ihre Aufgaben etwas
„schleifen“ ließen. Bis zum „Einsingen“ war man sich eigentlich einig,
dass nach der Sportlerkirwa 2003 wieder Schluß sein sollte mit dem Kirwabrauch
in Simonshofen. Doch ein überragendes Einsingen am 19.07.2003 mit einer großen
positiven Resonanz aus der Simonshofer Bevölkerung ließ die Kirwaboum wieder
umdenken. Am späten Abend wurde im Gasthof „Goldener Hirsch“ der 1.
Kirwaboumverein Simonshofen aus der Taufe gehoben. Ausschlaggebend hierfür war
die „Rote Sau“ (Insider wissen was gemeint ist JJ!).
Mit dem Ziel auch die jüngeren Kirwaboum mit in die Verantwortung zu nehmen und
die Kirwamadla mehr mit einzubinden wurden die 1. Wahlen noch am selben Abend
durchgeführt und die Posten unter den Gründungsmitgliedern Thomas Brosi, Bernd
Scharrer, Friedhelm Beyer, Stefan Prassek, Christian Strobel, Bastian Müller,
Andreas Prassek und Florian Beyer aufgeteilt. Das die Gründungsmitglieder an
diesem Juliabend im „Jahrhundertsommer 2003“ erheblich unter Alkoholeinfluss
standen ist ein unbestätigtes Gerücht !JJ Frisch gestärkt durch die
Vereingründung ging man in das Kirwawochenende. Der Sieger des
Kirwaboumturniers hieß zum 2. Mal „Fire Fighters Simonshofen“ und die Wahl
zum „Simonshofer Superstar“ gewann Bernd Machule von „Doppelherz“. Dabei
zeigte der Gewinner im bis auf den letzten Platz gefüllten Bierzelt sich (fast)
im „Adamskostüm“ und die zahlreichen Damen fielen reihenweise in Ohnmacht !JJ
Oberkirwabou wurde zum 3. Mal Günter Untheim aber zum 1. Mal mit Kirwamadla
Bruni Krieweth, nachdem er sein langjähriges Kirwamadla im Jahr zuvor „ins
„Wasser getrieben hat“ !JJ
Nach dem Kirwawochenende konnte der frisch gegründete Verein auf die stolze
Anzahl von 40 Mitgliedern blicken. Am 24.10.2003 wurden auf der 1.
Mitgliederversammlung im Gasthof
„Goldener Hirsch“, unter Anwesenheit der Stadträte Günter Ulherr und
Harald Meyer, die Ziele des Vereines definiert und die Führung
durch eine Neuwahl im Amt bestätigt. Dabei wurde klar herausgestellt,
dass der Verein keine Konkurrenz zum Sportverein oder zu anderen Simonshofer
Vereinen darstellt !! Der Kirwaboumverein soll vielmehr als Vermittler und
Bindeglied zwischen allen Simonshofer Vereinen wirken und das
„gesellschaftlich“ eingeschlafene Dorf Simonshofen wieder beleben. Das Jahr
2003 wurde mit einem Frühschoppen im Dezember 2003 beendet, der zusammen mit
der FFW Simonshofen im Feuerwehrgerätehaus stattfand.
Die Kirwafahrt bzw. Vereinsfahrt 2004 fand im April statt. Ziel war Würzburg und das nahe Veitshöchheim. Nach einem schönen Tag mit Stadtführung, Donaufahrt, Besuch des Rokokogarten ging es zur Weinprobe ins Weingut Hessler nach Veitshöchheim. Ein geselliger und süffiger Abend endete erst weit nach Mitternacht.
Das Kirwajahr 2004 stand ganz im Zeichen des 40-jährigen Vereinsjubiläums des SVS. Die Kirwaboum und Kirwamadla organisierten und schmückten dabei den Festwagen des SVS zum Kunigundenfestzug. Der „Jubilar“ präsentierte sich dabei von seiner besten Seite. Am Festwochenende selber konnten die „Fire Fighters Simonshofen“ zum 3.Mal das Freizeitfußballturnier gewinnen. Beim anschließenden Wettbewerb „Maßkrugstemmen“ erwies sich Andreas Brandl, seines Zeichens Rückersdorfer Oberkirwabou und Spieler der „Laffer Bimbala“, als stärkster Athlet und gewann das Finale gegen Gerhard Pfister. Oberkirwabou wurde zum 2. Mal Thomas Brosi mit seinem Kirwamadla Susi.
2004/2005: zurück
Der 1. Kirwaboumverein Simonshofen präsentierte sich bei der
Mitgliederversammlung im Herbst 2004 mit 57 Mitgliedern; davon waren ca. 25 als
Kirwamadla und Kirwabou aktiv. Im abgelaufenen Jahr 2004 vollzog sich eine
dringend benötigte „Blutauffrischung“ in Form von neuen Kirwaboum, die sich
überwiegend aus der A-Jugend des SVS rekrutierten. Die Verwaltung des 1. KWBVS
war sich zu diesem Zeitpunkt einig, dass man im Jahr 2005
ein eigenes Fest organisieren müsste. Die erste zündende Idee kam von
Stadtrat Harald Meyer, der sein Grundstück
für ein Dorffest zur Verfügung
stellen wollte. Auf der Mitgliederversammlung wurde daraufhin eine sehr
kontroverse Diskussion über Zeitpunkt und Name des Festes geführt. Das Resümee
war sehr ernüchternd, die Versammlung kam (noch)
auf kein Ergebnis.
Nach dem alljährlichen Frühschoppen am 3. Advent, begann das Vereinsjahr 2005 Mitte Februar mit der Vereinsfahrt nach Bad Tölz. Nach einem ereignisreichen Tag im Schnee, mit einer Kutschenfahrt und einer rasanten Abfahrt in der Naturrodelbahn, trafen sich alle Teilnehmer am frühen Abend auf einer urigen Almhütte. Nach einem deftigen Abendessen wurde die Gesellschaft mit Spiel, Spaß und Musik gut unterhalten ehe gegen 22.30 Uhr die Heimfahrt angetreten wurde. Leider hielt das Knie von Thomas Brosi den Belastungen der Rodelfahrt nicht stand, so dass dieser Ausflug ihm wohl noch länger schmerzlich in Erinnerung bleiben wird. Im Frühjahr konnte auch das Problem Dorffest gelöst werden. Nachdem sich das Gelände bei Harald Meyer als zu klein erwies, hatten Bernd Scharrer und Thomas Brosi die zündende Idee. Eine Veranstaltung auf dem Gelände der Fam. Scharrer/Ziegelhütte. Eine Name wurde auch schnell gefunden – die „Kürbiskirwa“, in Anlehnung an den Kürbisverkauf von Helmut Scharrer, war aus der Taufe gehoben !!! Die beginnende Kirwasaison trieb alle Aktiven wieder zu Höchstleistungen. Neben den zahlreichen Dorfkirchweihen in der Umgebung, feierte auch ein Straßenfest in Simonshofen seine Premiere. Im Juli luden die Vereinsmitglieder Erich Hagerer, Gerhard Pfister und Hans Simon im Anschluss an das alljährliche Einsingen zur „Elendsviertelkirwa“ ! Der Name Elendsviertel bezeichnet die bedürftigen Einwohner dieses Strassenzuges (der Name der Strasse darf aus rechtlichen Gründen nicht genannt werden Anm. d. Verfassers) die trotz ihrer Bedürftigkeit ihre Mitmenschen mit Essen, Getränken und Musik versorgen !J So feierten an diesem Tag 25 Kirwaboum und ihre Mädels mit den Einwohnern dieses Straßenzuges bis in die späte Nacht eine (be-) rauschende Party.
Beim Freizeitturnier an der Sportlerkirwa holte sich überraschend die junge Truppe von „Rockn Pub“ den Wanderpokal vor den entthronten „Fire Fighters“. Das Austanzen gewann ein alter Bekannter. Thomas Brosi und sein Madla Michaela Brandmüller hatten beim Klingeln des Weckers den Buschen und den Hut in ihrem Besitz. Thomas war von diesem Ereignis so bewegt, dass er den Wecker in den angrenzenden Hüllweiher warf. Er wird wahrscheinlich auch einen Rekord für die Ewigkeit halten – den Baum 3 Mal gewonnen mit 3 verschiedenen Kirwamädels !
Der Höhepunkt des Jahres 2005 stellte im September die Ausrichtung der 1. Kürbiskirwa dar. Auf dem Gelände der Fam. Scharrer wurden ein Festzelt und ein Kinderfunpark errichtet. Die 25 Aktiven rackerten und schufteten und wurden für ihre Mühen belohnt. Ein voll besetztes Festzelt rockte am Festsamstag bis tief in die Nacht zu den Klängen der Band „Silence“. Am Sonntag wurde beim fränkischen Mittagstisch das Festzelt wiederum ausverkauft gemeldet und die Gäste drängten sich bis zum frühen Abend an die reichlich gefüllte Kuchentheke. Das Fest wurde für den Verein auch zu einem finanziellen Erfolg, so dass ein Teil des Gewinns an die Simonshofer Kindergärten gespendet werden konnte.
2005/2006: zurück
Auf der Jahreshauptversammlung 2005 konnte 1. Vorsitzender Florian Beyer eine
positive Jahresbilanz ziehen. Bei den anschließenden Neuwahlen wurde die
Vorstandschaft geschlossen wiedergewählt.
Im Januar 2006 fand das Helferfest für die Kürbiskirwa im Feuerwehrhaus statt. Bei dieser Gelegenheit wurden sich bei allen Helfern, Sponsoren und Gönnern mit einem reichhaltigen Büfett und Freibier für die tolle Unterstützung bedankt. Die harmonische und herzliche Veranstaltung stellte einen gelungenen Auftakt für das anstehende Vereinsjahr dar. Im Februar veranstaltete der 1. KWBVS zusammen mit den 5 anderen Simonshofer Vereinen einen Dorffasching im Schützenheim. Dieser Fasching wurde von der Simonshofer Bevölkerung sehr gut angenommen und die Narren und Närrinnen feierten ausgelassen. Höhepunkt des Abends war der Auftritt der „Tanzmariechen“, die sich alle als ausgewachsene Männer erwiesen und die Menge mit ihrem erotischen Tanzverhalten begeisterten ! J
Die Vereinsfahrt 2006 führte 45 Mitglieder im März nach Prag. Nach einer Stadtführung, einem Besuch beim Prager Erstliga Fußballspiel und einem gelungenen Abendessen, mit Musik und Tanz in einem Prager Gewölbekeller, zog ein Großteil der Gruppe weiter in eine Diskothek am Moldauufer. Bei ausgelassener Stimmung und reichlich Becherovka feierte die Truppe eine „geile“ Party. Am nächsten Tag wurde bei strahlendem Wetter der Ort Karlsbad besichtigt, ehe man auf dem Fidschi-Markt in Cheb noch seine Einkäufe erledigen konnte. Ein Kirwabou überzeugte beim Handeln und Feilschen die Verkäufer vor allem mit seinem feinen Gespür für die richtige Wortwahl ! JJ Nach 2 tollen Tagen erreichten alle Teilnehmer verletzungsfrei wieder heimischen Boden.
Bei der Prag – Nachfeier im April beim Otzmann- Stammtisch erwischten 2 Kiwaboum ihre Lebensration Becherovka und der eine davon schrie seine Freude über diese Tatsache in den Nachthimmel von Simonshofen und dokumentierte dies noch mit eindeutigen Gesten.
Am 1. Mai wurde die Kirwa offiziell ausgegraben und beim anschließenden gemütlichen Zusammensein gab es außer der Sportheimtür und der Schuhmannbomberjacke nur Gewinner. Nach Einsingen und Elendsviertelkirwa stand wieder die Sportlerkirwa auf dem Programm. Beim Turnier konnten die Fußballer von „Rockn Pub“ ihren Titel erfolgreich verteidigen und das Austanzen gewann erstmals Markus Otzmann mit seiner Marina. Die Dorfkirwa wurde in diesem Jahr überraschend ein Thema. Der neuer Pächter des Gasthauses „Goldener Hirsch“, Conny Schuhmann, fragte beim Verein bezüglich einer gemeinsamen Ausrichtung der Dorfkirwa an. Man einigte sich auf ein gemeinsames Dorfsingen mit dem Gesangverein am Kirwasamstag. Mit einem gelungenen Kirwasingen und einem fetzigen Abend im Zelt wurde der Simonshofer Dorfkirwa wieder etwas „Leben eingehaucht“.
Das Großereignis Kürbiskirwa war umrahmt von einem herrlichen Spätsommerwochenende und die Veranstaltung konnte ihren Erfolg vom Anfangsjahr wiederholen. Vor allem bei den Kindern erfreut sich das Fest großer Beliebtheit. Hüpfburg, Kinderschminken, Kürbisschnitzen und Süßigkeiten bieten alles was das Kinderherz begehrt. Auch der städtische Kindergarten beteiligte sich mit Basteleien an der Veranstaltung, welche die Kids zwischen 3 und 6 Jahren stolz im Festzelt präsentieren durften. Mit einem harmonischen Festausklang endete auch das Vereinsjahr.
2006/2007: zurück
Bei der Jahreshauptversammlung im Oktober 2006 konnten mehrere
Beschlüsse der Verwaltung verkündet werden.
Mit Wirt Conny Schuhmann konnte eine Einigung über die gemeinsame
Ausrichtung der Dorfkirwa 2007 erzielt werden, Die Beteiligung an der
Sportlerkirwa wurde aus diesem Grund nach sieben erfolgreichen Jahren beendet.
Der Weg für die Wiederbelebung der Simonnshofer Dorfkirwa war damit frei. Ein
weiteres Großereignis des Jahres 2007 war auf der Versammlung ein Thema. Der 1.
KWBVS war seit Mai 2006 Mitglied im Verbund „Die Simonshofer Vereine“. Der
Verbund hatte sich um die Ausrichtung des Altstadtfestes 2007 beworben und den
Zuschlag erhalten. Das Fazit der JHV stand schnell fest: 2007 würde für den
Verein und seine Mitglieder ein arbeitsintensives Jahr werden !
Auf dem Helferfest im Januar 2007 konnte mit Zeltmeister Heinz Windisch das 100. Vereinsmitglied begrüßt werden. Der rasante Anstieg der Mitgliederzahlen zeigte deutlich welchen Stellenwert der junge Verein bereits in Simonshofen und Umgebung erreicht hatte. Im Februar traf sich die Dorfgemeinschaft wieder zum gemeinsamen Faschingsball, der mittlerweile auch fester Bestandteil des Simonshofer Veranstaltungskalenders ist.
Die Vereinsfahrt 2007 führte 46 junge und jung gebliebene Mitglieder in die Elbmetropole Dresden. Nach einer Brauereiführung in der „Radeberger Brauerei“ mit anschließender Bierprobe und Bierseminar. Ein Seminarteilnehmer hatte bei der vorherigen Bierprobe zu tief ins Glas geschaut, so dass er den Vortrag des Bierkutschers glatt verschlief ! J Nach dem gemeinsamen Abendessen wurde das Nachtleben von Dresden unsicher gemacht. Am folgenden Tag stand eine Stadtrundfahrt auf dem Programm, bei der die Sehenswürdigkeiten von Dresden und ihre geschichtliche Bedeutung von einem Stadtführer erklärt wurden. Als weiterer Höhepunkt darf auch die TV-Programmauswahl im Dresdner Hotel bezeichnet werden. Einige Kirwaboum waren von dem „unterhaltsamen Laienprogramm“ so begeistert, dass sie fast die Abfahrt zum Abendessen verpasst hätten ! JJ
Nach dem letzten Baumfällen am Sportheim stand im Juni der 1. Höhepunkt des Jahres auf dem Programm. Beim Altstadtfest 2007 in Lauf zeigten sich die Kirwaboum gemeinsam mit den anderen Simonshofer Vereinen von ihrer besten Seite. Das regionale Großereignis wurde, angeführt von Stadtrat Harald Meyer, perfekt organisiert und problemlos ausgerichtet. Dafür gab es Lob von allen Seiten. Einzig beim Wetter hatten die Simonshofer das Glück nicht ganz auf ihrer Seite, und der Regen besuchte phasenweise das Freiluftfest. Die Mühen haben sich aber trotzdem gelohnt und der Verein kann auch wirtschaftlich zufrieden sein.
Erstmals fanden Einsingen und Elendsviertelkirwa im August vor der Dorfkirwa statt, und die Stimmung und Vorfreude auf die anstehende Dorfkirwa war spürbar. Am Freitag, den 10. August 2007 war es soweit. 2. Bürgermeister Manfred Scheld eröffnete mit dem offiziellen Bieranstich die 1. Dorfkirwa seit ca. 20 Jahren. Zuvor hatten die Kirwaboum unter der Regie von Oberkirwabou Beni Schuhmann den Kirwabaum neben dem Gasthof „ Goldener Hirsch“ aufgestellt. Das Kiwawochenende wurde für alle Aktiven ein überragendes Erlebnis, die Stimmung war am Freitag und Samstag bei guter Musik ausgelassen und fröhlich und die Dorfbevölkerung füllte das Festzelt. Höhepunkt war das Austanzen des Baumes am Kirchweihsonntag. Bei strahlendem Sonnenschein und durch dicht gedrängte Menschenreihen zogen 13 Kirwapaare zum Baum und tanzten den Betzen aus. 1. Gewinner im „Dorf“ wurde Bastian Müller mit seinem Mädel Anita Leha. Zum Kirwaausklang am Montag trafen sich die Kirwaboum zum Frühschoppen und machten unter den musikalischen Klängen von DJ „GUS“ ein ums andere Mal das „Licht aus“ ! JJ Am Abend tanzten dann die Altkirwaboum den Baum aus, und hier klingelte der Wecker für Cornelia und Uwe Prohaska. Das „eigentliche“ Vereinsziel wurde erstmals erreicht und die Dorfkirwa in Simonshofen mit einem Paukenschlag wieder zum Leben erweckt !
Den Abschluss der Kirwasaison bildete die Ausrichtung der 3. Kürbiskirwa. Trotz herbstlichen Temperaturen war auch diesmal der Besucherstrom ungebrochen. Am Samstag heizte die neu formierte Band „Silence“ den Besuchern mächtig ein, zuvor hatte Stadtrat Harald Meyer mit dem Bieranstich die Kirwa offiziell eröffnet. Dass er sich dabei selber eine Bierdusche verabreichte, lag sicherlich am beschädigten Zapfhahn ! JJ Am Festsonntag wurde mit großem Kinderprogramm, kulinarischen Köstlichkeiten und einem breiten musikalischen Rahmenprogramm für jeden Geschmack etwas geboten. Als Fazit für dieses Fest sollten die Worte von Festredner Helmut Reich gelten: „Ab der 3. Ausrichtung wird jede Veranstaltung zur Tradition !“ Der 1. KWBVS wird sicherlich auch in den nächsten Jahren alles tun um diese Tradition zu pflegen !
Im Herbst 2007 repräsentiert der 1. KWBVS 121 Mitgliedern und ist damit mittlerweile einer der größten Vereine im Dorf. Besonders erfreulich ist der Eintritt vieler junger Mitglieder unter 18 Jahren, die sich vor allem durch ihr Engagement bei den Veranstaltungen sehr gut integriert haben. Vor allem für diese Altersgruppe gilt es in der Zukunft ein attraktives Freizeitangebot anzubieten. Im Jahr 2008 wartet schon wieder eine neue Herausforderung auf die Vereinsmitglieder – es gilt das 5-jährige Bestehen des Vereins gebührend zu feiern !
2007/2008:
zurück
Bei den Wahlen der Mitgliederversammlung im Oktober 2007 stellte sich Florian
Beyer nach über 8 Jahren an der Kirwaboumspitze nicht mehr zur Wiederwahl zum
1. Vorsitzenden zur Verfügung. Florian rückte aber in den Vorstand des neu
strukturierten SV Simonshofen auf, was zur Folge hatte, dass die Zusammenarbeit
zwischen Sportverein und Kirwaboum nun absolut reibungslos verläuft und
gemeinsame Synergien perfekt ausgeschöpft werden können. Zusammen mit der FFW
Simonshofen bilden die Kirwaboum und Sportler nun eine starke
„Dreierallianz“, die maßgeblich zum Gelingen der gesellschaftlichen Anlässe
in Simonshofen beiträgt.
Als Nachfolger für den ersten Vorsitz wurde Kassier Bastian Müller gewählt,
dessen Posten von nun an Gabi Hagerer inne hat. Die bisherige Protokollführerin
Tina Gebhardt stellte sich aus privaten Gründen nicht mehr zur Wahl und wurde
von Marina Fickenscher abgelöst. In der Verwaltung gab es keine Änderungen.
Die erste große Feier wurde im Rahmen des Adventfrühschoppen abgehalten. Allerdings wurde im Vergleich zu den letzten Jahren dieses mal die Feier etwas ausgedehnt, da es auch gleichzeitig ein Helferfest für alle Beteiligten des Laufer Altstadtfestes war. Das Altstadtfest, welches von den Kirwaboum mit ausgerichtet wurde, war ein voller Erfolg und so kam man auch zu einigen finanziellen Mitteln. Der Einsatz dieser Mittel war für das folgende Jahr klar...nämlich im Jubiläumsjahr 2008 die Mitglieder und vor allem die Jugend daran teilhaben zu lassen.
2008...durch eine Kalenderkonstellation wie sie nur alle 80 bis 90 Jahre vorkommt, rückten alle Ereignisse weit nach vorne. Daher wurde der mittlerweile dritte Dorffasching bereits am 12. Januar gefeiert. Allerdings stand diesmal als Feierlocation das Schützenheim nicht zur Verfügung. Die Gründe hierfür konnten von der „Schützenführung“ allerdings nicht wirklich plausibel dargelegt werden und deshalb wurden lediglich fadenscheinige Ausreden hervorgebracht. Egal, die feierwilligen Vereine (hauptsächlich FFW, KWBVS und SVS) zogen kurzerhand in das SVS- Sportheim. Trotz der nicht perfekten Räumlichkeiten war die Stimmung am kochen und sowohl auf der Tanzfläche in der Gaststätte als auch in der Bar in der Umkleidekabine der zweiten Mannschaft wurde bis in die frühen Morgenstunden gefeiert. Natürlich wurde auch auf die legendäre Einlage der Hüllweihernixen nicht verzichtet (Bilder davon gibt es ja in der Galerie).
Im April stand dann das nächste
Highlight an. Wie schon 2002 führte es die KWBVS Truppe mit einem Reisebus nach
Rüdesheim. Zuvor wurde allerdings die Asbachbrennerei begutachtet und auch
deren Endprodukt reichlich verköstigt. Beim abendlichen Gefangenenessen mussten
dann doch einige Teilnehmer gegen ihre Schamgrenzen ankämpfen. Dass Männlein
und Weiblein (nicht zwingend Liebes- oder Ehepaare) mit Handschellen
zusammengefesselt auf die Toilette gehen mussten, war nur eine der vielen
delikaten Aufgaben, die zu erfüllen waren. Spaß, so sind sich alle einig, hat
es aber trotzdem gemacht. Am späten Abend durfte natürlich die Aufenthalt auf
der bekannten Partymeile „Drosselgasse“ nicht fehlen.
Auf die sonntägliche Schifffahrt hätten dann allerdings auch einige Mitglieder
verzichten können, wurde hierbei doch klar, dass sich der reichliche Alkohol,
der am Abend vorher konsumiert wurde, sich immer noch wehrte.
Die Kirwasaison 2008 wurde standesgemäß am 1. Mai eröffnet. Zum ersten Mal seit ca. 16 Jahren wurde der Kirwabaum aber diesmal wieder beim Gasthof „Goldener Hirsch“ gefällt. Abends ging es dann für viele Mitglieder noch nach Tauchersreuth wo das Gründungsfest des 1.FCN Fanclubs statt fand. Gerüchten zu Folge waren dort auch einige Bayernfans anwesend...manche wer´n hald doch a weng gscheider J
Die Jugend ist eines der
wichtigsten Güter unserer heutigen Zeit. Jugendarbeit ist auch für den KWBVS
wichtig. In den letzten Jahren wurde es geschafft, viele jüngere Mitglieder zu
rekrutieren, die nicht nur beim Feiern, sondern auch beim Arbeiten kräftig mit
anpacken. Auch positiv zu erwähnen ist hierbei das tadellose Verhalten bei
besuchten Kirchweihen im Umkreis. Sieht man hier erschreckend viele minderjährige
Alkoholleichen, so konnte man immer sicher sein, dass kein jugendliches KWBVS
Mitglied dabei ist. Sicherlich würde keiner mehr Autofahren (bzw. eher Moped
fahren) können, vor allem aber dürfen und auch den einen oder anderen
Aufenthalt in der Bar mit Hochprozentigen wollte man nicht verbieten. Aber die
Tatsache, wie verantwortungsvoll von unseren „Kids“ damit umgegangen wurde
und somit auch das positive Ansehen unseres Vereins unterstreicht, war schon
bemerkenswert.
Dies war auch der Grund, weshalb sich die Verwaltung dazu entschloss vom
31.5.-1.6. ein Ausflugswochenende inkl. aller Nebenkosten (außer Mittag- und
Abendessen am Samstag) zu sponsor´n. Nach einer kleinen Diskussionsrunde mit
der „U18“ wohin es denn gehen sollte, wurde schnell ein Ergebnis gefunden.
Und so standen am 31.5 früh morgens um 5 Uhr zwei gemietete Kleinbusse mit ein
dutzend Jugendlichen und 5 Betreuern abfahrtbereit an der Bushaltestelle
Simonshofen. Ziel war der Europapark in Rust nähe Freiburg. Nach reibungsloser
Fahrt erreichte man den Park gegen 9:30. Nachdem die Eintrittskarten gelöst
wurden, war für alle bis 18 Uhr bei besten Sommerwetter zur freien Verfügung.
Abends ging es dann in die gemietete Jugendherberge und anschließend zum
Italiener nach Freiburg. Dort konnte noch mal ausgiebig über die letzten
Stunden geredet werden, die aufkommende Müdigkeit konnte man aber schon in
einigen Gesichtern erkennen. Auch hier zeigte sich das volle Verantwortungsverständnis
der Mitgereisten...kein Tropfen Alkohol wurde mitgenommen und so hatten die
Betreuer auch keine Bedenken bei der Rückfahrt in die Jugendherberge einen
kurzen Abstecher in die nahegelegene Shelltankstelle zu unternehmen, damit ein
paar Alkoholmixgetränke gekauft werden konnten.
Am Sonntag ließ man es dann stressfrei angehen. Nach dem Ausschlafen und einem
ausgiebigen Frühstück machte sich die Gruppe auf nach Sinsheim in das bekannte
Technikmuseum. Auch wenn die weiblichen Mitglieder nicht zu sehr zu begeistern
waren, so waren die Jungs von den HotRods, Ferraris, Concordes und Stihl-Kettensägen
sehr angetan. Anschließend wurde die Vereinskasse noch um ein Schlemmermenü
mit Nachspeise in einem amerikanischen Fingerfood- Luxusrestaurant erleichtert
und mit 150 Liter getankten Diesel machten sich die beiden Busse inkl. Besatzung
auf nach Simonshofen wo bei herrlichen Wetter der Abend beim Conny (wie bei so
vielen Veranstaltungen) ausklang.
Nicht vergessen, 2008 ist Jubiläumsjahr.
Seit 5 Jahren gibt es die Kirwaboum nun schon als eingetragenen Verein. Dieses
Jubiläum wurde auch kräftig gefeiert. Der erste Vorsitzende Bastian Müller
durfte Mitte Juni bei der FFW Simonshofen ca. 60 Miglieder begrüßen und
bedankte sich bei der tollen Unterstützung, vor allem durch die Sponsoren. Bis
in die frühen Morgenstunden wurde gefeiert, gegessen und gelacht. Ein Highlight
war die Bar im Außenbereich und viele nutzten schon die Einstimmung auf die
bevorstehenden Aktivitäten.
Eine Woche vor der Dorfkirwa ist Elendsviertel-Kirwa, allerdings kommt vor das Vergnügen die Arbeit. Aus diesem Grund traf man sich traditionell am Morgen beim Conny um den Jahrgang des Weins für die Lichtlersmaßen zu testen. Nachdem das Ergebnis für „sehr gut“ befunden wurde machte man sich auf in das Dorf zum traditionellen Einsingen. Trotz tobender Finanzkrise zeigten sich die Einwohner sehr großzügig und somit konnte diesmal wieder ein schöner Betrag für die Vereinskasse gesammelt werden. Leidtragender dieses Tages war allerdings der KWBVS Chef. Nicht nur, dass er beim Zwischenstopp auf dem Büttnerhof baden ging (oder gehen musste)...nein ganz unbemerkt wurden ihm auch noch hochprozentige Alkoholtropfen in seine durchwegs alkfreien Getränke gemischt, so dass er einige Minuten seines Lebens nicht wirklich mehr mitbekam. Lediglich mit der Tradition, dass der Vorstand von der Elendsviertel Kirwa von seinem Erzeuger am frühen Abend ins Bett geschickt wird hat er nicht gebrochen. Letztere Veranstaltung (bei der nur geladene Gäste kommen dürfen) war auch dieses Jahr wieder ein absoluter Volltreffer.
Es Kirwa is kumma...nach der
Begrüßung und dem Bieranstich durch Stadtrat Harald Meyer waren der Donnerstag
und Freitag hauptsächlich in der Hand der Kirwaboum. Am Samstag wurde es dann
allerdings hektisch. Erst nachdem man den Kirwabaum schön entastet hatte,
bemerkte man, dass sich in der Nacht davor anscheinend jemand daran zu schaffen
machte und die Spitze abhackte. Woher nun einen Baum nehmen? Zum Glück raste
Gerhard Pfister in seinen Wald um zu sehen ob ein Ersatzbaum zu finden ist. Die
Suche war erfolgreich und somit machte sich die ganze Truppe, bis auf die
kranzbindenden Kirwamadla, auf um im Nachbarwald einen neuen Baum zu fällen. Glück
im Unglück war, dass der Ersatzbaum direkt an der Straße lag und problemlos
zum Aufstellen gebracht wurde. An dieser Stelle nochmals danke an die Saboteure,
Ihr habt uns damit unverhofft viel Arbeit erspart J
Problemlos war das Aufstellen allerdings nicht. Nach mehreren
Schrecksekunden streckte sich der Kirwabaum 2008 gen Himmel. Am Abend wurde dann
kräftig bis in die Morgenstunden gefeiert, wobei ein Mitglied wohl eher vor-
als im Haus geschlafen hätte, wenn er nicht von 2 Kirwaboum und einem
Kirwamadla begleitet worden wäre. Den Betz´n am Sonntag gewann diesmal Andreas
Ehret mit seinem Kirwamadla Corinna Pfister, was für die Corinna sicherlich ein
tolles Geburtstagsgeschenk an diesem Tag war.
Nach einem sehr feuchten und mittlerweile schon legendären Frühschoppen am
Montag war die reifere Generation dran mit Austanzen. Als der Wecker klingelte
hatte Willi Mais mit seiner Frau Marga den Hut auf. Wie auch im letzten Jahr war
die Kirwa wieder ein Erfolg, was sich auch darin bemerkbar machte, dass 160
Lichtlersmaßen ausgeschenkt wurden.
Obwohl man sich jetzt schon in
der zweiten Jahreshälfte befindet, kommt die arbeitsintensivste Zeit erst
noch...die 4. Kürbis Kirwa. Nach anstrengenden Vorbereitungen riss pünktlich
zur Eröffnung die Wolkendecke auf und der Samstag Nachmittag zog viele Gäste
mit Ihren Kindern und Enkeln an. War doch neben dem bekannten Kinderschminken,
einen Süßigkeitenwagen und der Hüpfburg diesmal auch der Kletterturm des DAV
und eine Bullrdinigmaschine (welche von Günter Untheim perfekt moderiert wurde)
aufgebaut. Am Abend begrüßte Bastian Müller die zahlreichen Gäste (darunter
auch MdB Marlene Mortler) im Zelt und Stadtrat Harald Meyer zapfte gekonnt und
diesmal auf trockene Art und Weise das Bierfass an.
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen der Familien. Nachdem die gegrillte Sau
komplett verzehrt wurde und Landrat Armin Kroder auch noch ein paar Begrüßungsworte
sagte, stand die Kürbisverlosung an. Toll unterstützt wurden dabei Bastian Müller
und Florian Beyer von den Kindern des städtischen Kindergarten Simonshofen
welche einige Kürbisse schön verzierten. Die Lose fanden reisenden Absatz und
deshalb musste das ganze Programm etwas nach hinten geschoben werden. Der
komplette Erlös wurde vom KWBVS noch etwas aufgerundet und an den Kindergarten
gespendet.
Wie auch die Jahre zuvor war die Kürbis Kirwa sehr erfolgreich und hat
mittlerweile einen festen Platz im Veranstaltungskalender.